Kurz gesagt: Für die Terrassenbeleuchtung wählen Sie LED-Außenleuchten mit mindestens Schutzart IP44 (IP65, wenn sie direktem Regen ausgesetzt sind), warmes Licht zwischen 2700 und 3000 K, dimmbare Helligkeit und mehrere Lichtpunkte in unterschiedlichen Höhen (Wegeleuchten, LED-Streifen, Wandleuchten, Stehleuchten). Vermeiden Sie einen einzigen starken Strahler: Er blendet und stört Gäste und Nachbarn. Ratgeber des LuceArt-Teams, Stand Oktober 2026.

Eine Terrasse mit LED-Leuchten zu beleuchten erfordert Sorgfalt und Aufmerksamkeit: nicht nur, um den Raum aufzuwerten, sondern vor allem, um die Sicherheit derer zu gewährleisten, die ihn nutzen. Hier der vollständige Ratgeber zu Schutzart, Lichtstärke und den für Außenbereiche am besten geeigneten Leuchtentypen.

Welche Schutzart brauchen Terrassenleuchten?

Um Kurzschlüsse und gefährliche Stromschläge bei Regen, Hagel oder hoher Luftfeuchtigkeit zu vermeiden, ist zunächst die Schutzart (IP) der Leuchten zu beachten: ein Wert, der angibt, wie gut das Gehäuse gegen Staub, Fremdkörper und Flüssigkeiten schützt. Die IP-Schutzart besteht aus zwei Ziffern: Die erste steht für den Schutz vor Fremdkörpern, die zweite für den Schutz vor eindringendem Wasser.

SituationEmpfohlene Schutzart
Überdachte oder regengeschützte TerrasseIP44 (Schutz gegen Spritzwasser)
Offene Terrasse, Leuchten dem Regen ausgesetztIP65 (Schutz gegen Strahlwasser und Staub)
Bodeneinbauleuchten, Bereiche mit stehendem WasserIP67 (Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen)
In der Nähe von Pools, Brunnen oder wo die Leuchte unter Wasser stehen kannIP68 (dauerndes Untertauchen)

Für die Terrasse wählen Sie im Zweifel die höchstmögliche Schutzart (bis IP68), damit alles auch in den regenreichsten Monaten einwandfrei funktioniert. Auch das Material zählt: Lackiertes Aluminium, Edelstahl und UV-stabilisiertes Polycarbonat widerstehen Sonne, Salzluft und Feuchtigkeit besser.

Wie viel Licht braucht eine Terrasse?

Der zweite Aspekt betrifft Stärke und Richtung der Lichtquelle. Aus Angst, nicht genug zu beleuchten, die Leistung zu übertreiben, ist ein häufiger Fehler, der Gäste und Nachbarn stören kann. Besser sind dimmbare Leuchten mit einstellbarer Helligkeit und schwenkbare Lösungen: Sonnenuntergang und Sonnenstand verändern sich im Jahresverlauf stark. Als grobe Orientierung genügen für Stimmungslicht wenige hundert Lumen pro Lichtpunkt; erhöhen Sie nur dort, wo es nötig ist (Tisch, Stufen, Eingang).

Welche Farbtemperatur eignet sich für eine Terrasse?

Warmes Licht (2700–3000 K) wirkt am einladendsten, bringt Pflanzen und Naturmaterialien zur Geltung und zieht weniger Insekten an als kaltes Licht. Neutrales Licht (3000–4000 K) nutzen Sie nur für Stufen und Wege, wo mehr Sichtbarkeit nötig ist. Verwenden Sie für alle gemeinsam sichtbaren Leuchten denselben Wert: Mehr dazu im Ratgeber Warm-, Kalt- und Neutralweiß und Kelvin.

Ebenso wichtig ist die Verteilung der Lichter im Raum: Unterschiedliche Leuchtenmodelle helfen, die Umgebung und die Elemente darin, wie Pflanzen, Sofas und Designobjekte, bestmöglich zur Geltung zu bringen.

Welche LED-Leuchten eignen sich am besten für die Terrasse?

Wie installiert man Außenleuchten sicher?

Verwenden Sie nur für den Außenbereich geeignete Leuchten, Netzteile und Verbinder, halten Sie Verbindungen stets in wasserdichten Dosen und stellen Sie sicher, dass die Anlage durch einen Fehlerstromschutzschalter geschützt ist. Neue Lichtpunkte sollte eine qualifizierte Elektrofachkraft installieren. Was die IP-Schutzarten bedeuten, erklärt unser Ratgeber Schutzart im Bad ausführlich.

Entdecken Sie unser gesamtes Sortiment an Außen- und Gartenbeleuchtung. Für die passende Lampe lesen Sie auch Wie viele Lumen braucht ein Raum und Sockel E27, E14, G9 und GU10.

Häufige Fragen zur Terrassenbeleuchtung

Welche Schutzart braucht eine Terrasse?

Für eine überdachte Terrasse genügt IP44; bei einer offenen Terrasse, auf der die Leuchten direkten Regen abbekommen, ist IP65 oder höher besser.

Welches Licht eignet sich für die Terrasse: warm oder kalt?

Warmes Licht zwischen 2700 und 3000 K: Es ist einladender, bringt Pflanzen und Materialien zur Geltung und lockt weniger Insekten an. Neutrales Licht braucht man nur für Stufen und Wege.

Wie viele Lichter braucht man für eine Terrasse?

Das hängt von der Größe ab, aber mehrere leistungsschwache Lichtpunkte (Wegeleuchten, Wandleuchten, LED-Streifen) sind besser als ein einziger Strahler: Das Licht ist gleichmäßiger und weniger blendend.

Kann ich Innenraumleuchten auf der Terrasse verwenden?

Nein, außer sie sind ausdrücklich für den Außenbereich geeignet und haben eine passende Schutzart: Feuchtigkeit und Regen können Kurzschlüsse verursachen.

Sind Solarleuchten eine gute Lösung für die Terrasse?

Sie sind praktisch, weil sie keine Kabel benötigen, und eignen sich für Stimmungs- und Wegelicht, haben aber weniger Leistung und Laufzeit als Leuchten am Stromnetz.

Zusammengefasst

Mit der richtigen Schutzart, dosierter Lichtstärke und -richtung und abwechslungsreichen Leuchtentypen wird die Terrasse zu einem sicheren, einladenden Raum, der zu jeder Jahreszeit gut aussieht. Sie brauchen Rat? Schreiben Sie uns per WhatsApp an +39 331 1297436 oder rufen Sie uns an unter +39 0828 434177.

Titelbild: Totem Außenwandleuchte 2-flammig anthrazit Perenz (SKU PRZ-6826 A).